Women Wage Peace

“Kulturzeit” vom 27.06.2025: Israels Mütter gegen den Krieg, 3SAT, 27.6.25

Israels Mütter und ihr Protest gegen den Krieg

Zwölf Tage herrschte Krieg zwischen Israel und dem Iran. Zwölf Tage, in denen über beide Länder eine nie dagewesene Zerstörung einbrach. In Israel, dessen Städte vom Iran mit Langstreckenraketen bombardiert wurden, wurden ganze Häuserblocks zertrümmert. Die Menschen sind in Schock, aber auch müde nach einem schon anderthalb Jahre anhaltenden Krieg mit der Hamas in Gaza. Besonders Mütter geben ihren Sorgen immer mehr Ausdruck. Künstlerinnen tun dies in Bildern, Videoarbeitern, Gedichten. Die Autorin und Schauspielerin Shira Geffen veröffentlichte ein Kriegsgedicht, das viele Israelis tief bewegte. Geffen ist nicht alleine. “Women Wage Peace”, “Frauen für den Frieden” heißt eine Organisation, deren Mitgliederinnen sich weigern, Kriegsmütter zu sein. “Kriegsmütter. Eine schreckliche Bezeichnung”, ereifert sich Naama Barak,  “und ich wehre mich gegen sie. Es ist ein Widerspruch in sich selbst. Mutter zu sein, das heißt doch Kinder in die Welt zu setzen, Leben zu erzeugen. Und im Krieg verschwinden Kinder aus der Welt. Mit diesem Widerspruch bin ich nicht bereit zu leben.”

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